Über uns

Freie Wähler Adliswil – die Partei für Adliswil – nur für Adliswil!

Die Freien Wähler Adliswil sind
vorausschauend – solide – freiheitlich – unabhängig

Die Freien Wähler Adliswil haben
klare Stellungnahmen zur kommunalen Politik

Die Freien Wähler Adliswil handeln
nach ethischen Grundsätzen ohne übergeordnete Parteirichtlinien

Die Freien Wähler Adliswil bringen
dem Bürger wichtige Themen näher und informieren öffentlich

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Die Geschichte der Freien Wähler in Kürze

Die Freien Wähler feierten 2006 ihr 75-jähriges Jubiläum. Dies in der Annahme, die Vereinigung sei 1931 gegründet worden.

Ab anfangs 1930 erscheint sporadisch eine «Gruppe unabhängiger Wähler», als deren wichtigste Wortführer Emil Hungerbühler und Albert Bollier hervortreten. Beide sind wirtschaftlich unabhängig von Adliswil; Emil Hungerbühler ist Direktor der Gemüse- und Früchte-Abteilung des Lebensmittelvereins Zürich; Albert Bollier Prokurist bei Photoglob Wehrli Zürich.

Diese Unabhängigkeit von der Wohngemeinde ist ausserordentlich wichtig, denn sie lehnen sich auf gegen die Diktatur der «Fabrik». Die Mechanische Seidenstoffweberei und deren Kader beherrschen die Dorfpolitik. Steuerfuss, Behördenmitglieder, Land- und Baupolitik werden in den Chefetagen der MSA bestimmt. Als wichtigster Steuerzahler, als Arbeitgeber, als Wohnungsvermieter hat die MSA eine gewaltige Macht und diese Macht wird eingesetzt: Angehörige der unteren Kader, die ihre Söhne und Töchter nicht als billige Arbeitskräfte in die Fabrik geben, werden nicht weiterbefördert, und was dergleichen mehr oder weniger sanfte Druckmittel sind. In diesem Klima muss man die Vereinigung unabhängiger Wähler sehen. Sie plant den Widerstand gegen die Allmacht der Fabrik. Sie muss dies eher im Stillen tun, will nicht jede Aktion an die grosse Glocke hängen, denn der weitaus grösste Teil der Stimmberechtigen ist direkt oder indirekt von der MSA abhängig.

Mitte 1930 erscheint ein «Aufruf an die neutralen Wähler von Adliswil»:

Neutrale, parteilose Wähler schliesst Euch zusammen!

Das Allgemeine Wohl unserer Gemeinde sei unser höchstes Ziel. Wir kennen keine parteipolitische Einstellung mit ihren eigennützigen Interessen. Offen und ungeschminkt sei unsere Politik, wir stellen uns über die Parteipolitik
Die 1. Versammlung ist auf den 3. September 1930 anberaumt, wo sich die Vereinigung unabhängiger Wähler konstituiert.
In der Blütezeit beschäftigte die MSA bis zu 2000 Arbeiterinnen und Arbeiter (Volkszählung 1930 Adliswil 5322 Einwohner). Die Weltwirtschaftskrise bedroht auch die MSA und Ende des Jahres 1934 wurde den 350 verbliebenen Arbeitskräften gekündigt. Die MSA war am Ende.

Die Mitglieder der Vereinigung unabhängiger Wähler stellten sich für verschieden Ämter immer wieder zur Verfügung.
1974 bei Einführung des Parlamentes erreichten die mittlerweile auf Vereinigung Freier Wähler umbenannte Partei (Gruppierung) von 36 Sitzen: 2 Sitze 6,3% Wähleranteil, 1978 2 Sitze 7%, 1982 3 Sitze 8,4%, 1986 3 Sitze 9,6%, 1990 3 Sitze 9,9%, 1994 4 Sitze 10,6%, 1998 4 Sitze 12,1%, 2002 5 Sitze 14.43%.

Seit 1987 bis heute ist die VFW im Stadtrat mit einem Sitz vertreten.
1990 bis 1998 stellt die VFW den Schulpräsidenten. Viele Mitglieder der VFW sind in diversen Kommissionen und in der Schulpflege vertreten; gemäss dem Slogan Adliswil z'lieb. «Em VFW sis Ziel isch euses Adliswil».

An der a.o GV vom 30. August 2001 wird der Name Vereinigung Freie Wähler auf Freie Wähler geändert mit dem neuen Slogan: Mit Kopf und Herz für Adliswil.

(Auszüge aus der Chronik von Hans Minder)

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