Die Stadtentwicklung ist das eine, das andere ist, das alles ein Preisschild hat. Der Stadtrat rechnet darum für das Jahr 2025 mit einem Defizit von 4.2 Mio. Franken. Da sind Mehrkosten aufgrund des Bevölkerungswachstums, der Teuerung, der Tilgung von Schulden.
Es sind vor allem aber die Investitionen von 24.7 Mio. Franken in die Infrastruktur der städtischen Liegenschaften, also in das städtischen Verwaltungsvermögens geplant. Es handelt sich zum Teil um Vorhaben, welche vom Grossen Gemeinderat, oder vom Stimmvolk, bereits bewilligt wurden, wie der Neubau von Turnhalle und Kindergarten Wilacker, oder der Neubau des Entsorgungsparks. Aber auch beträchtliche Auslagen die im Kompetenzbereich des Stadtrates liegen.
Die Steuererträge werden 2025 mit 96 Mio. Franken budgetiert, was ungefähr dem Budget 2024 entspricht. Im Unterschied, dass das Vorjahr ausserordentliche Mehrerträge von 17 Mio. Franken enthielt.
Bis Ende 2025 wird die Nettoschuld voraussichtlich von CHF 73 Mio. (2023) auf CHF 97 Mio. ansteigen, da der Investitionsbedarf weiterhin hoch bleibt. Der mittelfristig angestrebte Selbstfinanzierungsgrad von 100 % wird im Budget 2025 mit 29 % nicht erreicht. Dennoch bleibt das Eigenkapital stabil und wird Ende 2025 bei rund CHF 140 Mio. (40 % der Bilanzsumme) liegen, wodurch finanzielle Schwankungen ausgeglichen werden können.
Der Grosse Gemeinderat hat nach längerer Debatte dem Budget sowie dem gleichbleibenden Steuerfuss von 102 % im Dezember 2024 zugestimmt, mit der Aufgabe an den Stadtrat, künftig einen Sparkurs ein zuschlagen.
